Der heutige Post befasst sich mit einer meiner Lieblingsbücher: Naokos Lächeln von von Haruki Murakami.
Um euch das ganze etwas bildhaft zu machen:
(Bildquelle: http://www.weltbild.de/media/ab/2/046992909-naokos-laecheln.jpg)
Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam durch diverse Blogs, wo ich mich durchgeforstet hatte, weil ich endlich eine neue Richtung der Romane ausprobieren wollte. Ich war im Prinzip literarisch ausgehungert und so erfreute ich mich doch als ich dieses Buch entdeckte, dass wiefolgt beschrieben wird:
" Tokio in den späten 60er Jahren: Während sich auf der ganzen Welt die
Studenten versammeln, um das Establishment zu stürzen, gerät auch das
private Leben von Toru Watanabe in Aufruhr. Mit seiner ersten Liebe
Naoko verbindet ihn eine innige Seelenverwandtschaft, doch ihre
Beziehung ist belastet durch den tragischen Selbstmord ihres gemeinsamen
Freundes Kizuki. Als die temperamentvolle Midori in sein Leben tritt,
die all das ist, was Naoko nicht sein kann, muss Watanabe sich zwischen
Vergangenheit und Zukunft entscheiden …"
So erstmal zum Inhalt :) Ich möchte euch hierbei gar keine weiteren Details verraten, denn ich finde, dies nimmt jegliche Freude des Lesens weg. Ich möchte euch nur gerne beschreiben, wie meine Eindrücke wären, wie ich mich gefühlt habe.
Zuerst einmal war es für mich wie eine Bestätigung, das Interesse an Japan und seine Bewohner wuchs in mir und ich wollte diesen Hunger stillen. Leicht aufgeregt fing ich an dieses Buch zu lesen und die Art und Weise wie Murakami schreibt, war mir von Anfang an sympathisch. Ich war nahezu fasziniert, ich nahm dieses Buch überall mit. In die Schule, in die U-Bahn. Selbst der Heimweg von der U-Bahn bis zu mir nach Hause verbrachte ich damit, dieses Buch im laufen zu lesen. Durchaus muss ich auch sagen, dass in diesem Buch eine unterschwellige, grundgelegene, melancholische Stimmung herrscht, die sich am Ende hin verstärkt.
Ich habe gelacht, gebannt verfolgt und geweint. Selten hat mich ein Buch so sehr berührt.
Die Charaktere, ihre Geschichten und ihr Leben sind teilweise so rührend, dass bei mir kein Auge trocken blieb und ich unterwegs vor mich hin schniefte. Und irgendwie auch interessant für mich, aus einer männlichen Perspektive zu lesen, denn es wird ja hierbei auf Toru eingegangen. Auch wenn ich mit ihm als Figur nicht immer richtig zurecht kam, weil seine Verhaltensweisen für mich nicht immer nachvollziehbar sind, ist er eigentlich nur ein Charakter, wie wir alle, auf der Suche nach Liebe und Anerkennung. Das Buch nimmt dann eine dramatische Wende, über die ich mich stundenlang aufgeregt hatte, weil ich diese so nicht wahrhaben wollte. Man fühlt richtig, wie die Personen leiden, wie schwer es ihnen fällt damit umzugehen und damit muss man auch rechnen, dass diese Stimmung sich automatisch auf einen überträgt. Ich habe noch nie so mit den Charakteren mitgefühlt und gelitten. Es war eine wunderschöne Erfahrung, wenn auch traurig.
Ganz am Schluss saß ich eine halbe Stunde weinend im Zug und musste es für mich verinnerlichen.
Die ganze Zeit, während ich von der ersten Seite aus las, hörte ich Bon Iver. Diese Kombination war für mich perfekt. Die unterschwellige melancholische Stimmung und Bon Iver´s zarter, leidender Stimme. Seit diesen Moment an liebe ich Bon Iver, ich weiß allerdings nicht wie ich zu ihm gekommen bin. Ist auch egal. Jedenfalls war es teilweise für mich auch emotional sehr belastend, nicht im negativen Sinne, aber Themen wie Selbstmord werden zugerne unter den Teppich gekehrt.
Ein paar Wochen später, entdeckte ich den Film.
Sofort gekauft, sofort angeschaut.
Wie immer wenn man zuerst das Buch gelesen hat, regt man sich doch auf wie undetailliert der Film von statten geht. Teilweise waren die Handlungen in dem Film verschoben oder "falsch angeordnet" als im Buch. Die Schauspieler fand ich wiederum sehr gut gewählt. Sie haben wir mich durchaus die Hauptmerkmale der jeweiligen Personen sehr gut rüber gebracht. Aber wenn man sich nur den Film angesehen würde, würde man teilweise gar keine richtigen Zusammenhänge erkennen und das war das, was mich am meisten störte. Doch die Filmmusik ist mehr als passend, sie hat mich von Anfang an bezaubernd und ist genau das richtige, was all diese Gefühle unterstützt.
Und ich liebe das Buch und ich liebe die Geschichte.
Und ich liebe das Buch und ich liebe die Geschichte.
Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben und das ihr auch diese Art von Post, positiv erlebt :)
Bilder zum Film, Quelle google.de :
Ich hoffe, euch hat mein kleiner Einblick gefallen, ich wollte einfach nicht zuviel vorweg nehmen :)
Bis dann, eure Caro ♥





Jaja das Buch war schon heftig xD und der Film iwie um so mehr..xD aber war trotzdem echt interessant :D Auch wenns traurig war^^
AntwortenLöschendankeschön, schöne einblicke finde ich (:
AntwortenLöschen@ Melon Ohja, so traurig :( Ich fands trotzdem richtig gelungen.
AntwortenLöschen@ Nessa Vielen, vielen Dank ♥